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Sekundäre Pflanzenstoffe

Zunehmende Aufmerksamkeit in Wissenschaft und Forschung haben sekundäre Pflanzenstoffe vor allem durch ihre präventive Wirkung auf die Entwicklung von arteriosklerotischen Veränderungen der Gefäßwände erlangt.

Als berühmtes Beispiel gilt das "French Paradox", das französische Paradoxon. Durch den moderaten Genuss von Rotwein und den darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen, insbesondere Polyphenolen, weisen Franzosen eine deutlich niedrigere Rate an Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf als die deutsche Bevölkerung. Polyphenole wirken einer Oxidation des LDL-Cholesterins entgegen, wodurch krankhaften Veränderungen an den Gefäßwänden vorgebeugt wird.

Weitere sekundäre Pflanzenstoffe mit ähnlicher Wirkung sind die Carotinoide, die in allen gelb-orangen Obst- und Gemüsesorten vorkommen sowie die Sulfide aus Zwiebeln und Knoblauch.

Wird fortgesetzt.

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Zuletzt aktualisiert 15.04.2004